Ausbildungspakt: Bessere Chancen für förderungsbedürftige Jugendliche

Bundespolitik

Heute haben der Bund, die Wirtschaft, die Gewerkschaften und die Länder eine neue Allianz für Aus- und Weiterbildung geschmiedet. Katja Mast, Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg und arbeitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion sowie Michael Gerdes, der zuständige Berichterstatter, erklären dazu:

Mit der heute neu gegründeten „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ des Bundeswirtschaftsministeriums, des DGB und der DIHK kommt neuer Schwung auf den Ausbildungsmarkt. Wir begrüßen den Schulterschluss für mehr betriebliche Lehrstellen in unserem Land und die Zusage, förderungsbedürftige Jugendliche bessere Chancen zu ermöglichen.

„Rund 10.000 Plätze im Ausbildungsjahr 2015/2016 für eine neue assistierte Ausbildung wird es im Rahmen der neu aufgelegten „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ geben – der neue Ausbildungspakt setzt damit gezielt bei Jugendlichen mit Startproblemen an. Ihnen wird vor und während der Ausbildung eine Begleitung zur Seite gestellt. Gleichzeitig erfahren die Ausbildungsbetriebe Unterstützung, indem sie bei der Umsetzung des Konzepts beraten werden.

Mit der assistierten Ausbildung wird jungen Menschen berufliche und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Jugendliche, die bislang keine Chance auf eine betriebliche Ausbildung hatten, werden fortan als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft am ersten Arbeitsmarkt teilhaben können.

Modellversuche, unter anderem in Baden-Württemberg, haben gezeigt: Mit der assistierten Ausbildung werden Risiken minimiert, dass Jugendliche in der Ausbildungszeit das Handtuch werfen. Das ist wichtig, denn durch jeden Abbruch gehen Ausbildungsressourcen verloren. Der neue Ausbildungspakt schlägt folglich die richtige Richtung ein, um die Absolventenquote von Azubis sowie die Ausbildungsbetriebsquote in den kleinen und mittleren Betrieben zu erhöhen.“

 

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